Brühler Krönli Kids werden ausgezeichnet

Die Brühler Krönli Kids erhalten eine Anerkennungspreis «für ihre erfolgreiche, generationen-übergreifende Integrationsarbeit im Sport». Der mit 3000 Franken dotierte Preis wird am Montagabend, 29. August, an der Uni St. Gallen übergeben. Am Anlass, der öffentlich ist, sind auch zwei alt Bundesräte anwesend.

Seit 2010 gibt es die Krönli Kids in der heutigen Form. Das Besondere daran: Die jüngsten Brühler Junioren, die G-Junioren im Alter von 4 bis 7 Jahren werden von ehemaligen Fussballern trainiert, die meisten von ihnen im Pensionsalter.

Dieses intergenerationelle Zusammenspiel hat sich beim SCB in den letzten sechs Jahren bestens bewährt, allein der Zulauf von immer mehr Kindern (und Pensionären) zeigt dies. Nun wurde auch das World Demographic & Ageing Forum, das sich mit Alters- und Generationenfragen beschäftigt, auf die jüngsten und die ältesten Brühler aufmerksam und hat die Arbeit der Krönli Kids mit dem regionalen Anerkennungspreis gewürdigt. Verliehen wird der Preis für die «erfolgreiche, generationenübergreifende Integrationsarbeit im Sport», die bei den jüngsten Brühler Junioren geleistet wird. Der Preis wird am Montag, 29. August an der Universität St. Gallen übergeben. Die Preisverleihung ist ab 19 Uhr im Audimax der Uni, der Anlass ist öffentlich. Natürlich sind auch Krönli Kids dabei; ebenfalls anwesend sind zwei alt Bundesräte:  Adolf Ogi wird für seine «ausserordentlichen Leistungen als Politiker, Staatsmann und UNO-Sonderberater für Sport» ausgezeichnet. Die Laudatio hält alt Bundesrat Moritz Leuenberger.

Kurs Isler, Gründer, Leiter und Cheftrainer der Krönli Kids, freut sich auf den mit 3000 Franken dotierten Preis und weiss auch schon, was er mit dem Geld anstellen will: «Wir werden voraussichtlich ein Kinderfest mit den G- und F-Junioren organisieren, das sind dann etwa 140 Kinder.»

Der SC Brühl wird nicht zum ersten Mal geehrt für seine wegweisende Arbeit mit den Junioren. So erhielten die Kronen vor zwei Jahren ebenfalls einen Anerkennungspreis, nämlich den «Goldenen Enzian» für erfolgreiche Integration.