18. Oktober 2025

Bewährungsprobe in der Westschweiz

Am Samstag, 18. Oktober um 17.30 Uhr tritt der SC Brühl beim Tabellenletzten Vevey-Sports an. Auf dem Papier scheint die Aufgabe klar – doch gerade solche Spiele haben ihre Tücken.

Der Gegner: Chaos statt Konstanz

Beim FC Vevey-Sports läuft derzeit wenig zusammen. Finanzielle Schwierigkeiten, interne Querelen im Vorstand und zahlreiche Spielerabgänge sorgen für Unruhe. Seit dem Sommer steht bereits der dritte Trainer an der Seitenlinie. In der Tabelle herrscht Ebbe: null Punkte nach elf Runden, davon drei Unentschieden und acht Niederlagen – zusätzlich durch einen Punkteabzug der Liga belastet. Mit nur sieben erzielten Treffern stellt Vevey die harmloseste Offensive der Liga und kassierte zudem 25 Gegentore – viertschlechtester Wert.

Die Brühler Situation: Personalsorgen, aber voller Fokus

Für Brühl geht es darum, den starken Saisonstart zu bestätigen. Die Kronen stehen mit Platz zwei weiterhin ganz vorne, dank viertbester Offensive (25 Tore) und zweitbester Defensive (13 Gegentore). Sorgen bereitet allerdings das Personal: Nach Lars Traber fällt nun auch Bung Tsai Freimann bis zur Winterpause verletzt aus, dazu sitzt Fuad Rahimi eine Gelbsperre ab. Auch Felipe Dorta, einer der Torgaranten, ist gesperrt. Damit fehlen gleich mehrere Stammkräfte, vor allem in der Defensive.

Trotzdem reist Brühl mit Selbstvertrauen an. Einziger Schönheitsfehler bisher: Alle liegen gelassenen Punkte stammen aus Auswärtsspielen. In Vevey soll dieses Mal die volle Ausbeute mitgenommen werden – auch um weiter an der Tabellenspitze dranzubleiben.