YLA: Bittere Niederlage im Tessin

Am Sonntagnachmittag trat der SC Brühl im Viertelfinal der Schweizermeisterschaft auswärts gegen den FC Mendrisio an. Die lange Fahrt in den Süden und das schwüle, erdrückende Wetter forderten den Spielern einiges ab. Dennoch betraten die Brühler den Platz hochmotiviert und konzentriert, entschlossen, trotz der schwierigen Umstände, eine starke Leistung zu zeigen.

Die Brühler starteten etwas nervös in die erste Halbzeit. Auf der anderen Seite stand der FC Mendrisio hoch, nutzte die Unsicherheiten der Brühler aus und kam immer wieder gefährlich vor das Brühler Tor. In der 20. Minute sorgte ein Pfostenschuss der Gastgeber für einen Schreckmoment, der die Brühler endgültig wachrüttelte. Trotz des Aufbäumens der Brühler Mannschaft kam es in der 39. Minute zu einem Rückschlag: Abdiqani sah nach einem umstrittenen Handspiel die gelbe Karte und musste für zehn Minuten das Spielfeld verlassen. Die Brühler versuchten durch Kampf die Unterzahl wettzumachen. In der 44. Minute gelang dem FC Mendrisio dennoch aus einer Abseitsposition das 1:0.

In der zweiten Halbzeit präsentierte sich der SC Brühl wie ausgewechselt. Die Brühler spielten mutiger, bauten das Spiel von hinten heraus auf und kamen zunehmend zu Chancen. Kokob verfehlte in der 65. Minute das Tor nur knapp, was die Hoffnung auf den Ausgleich weiter nährte. Fünf Minuten später kamen die Brühler erneut durch eine ausgezeichnete Passkombination gefährlich vor das Tor. Doch der Ball wollte einfach nicht rein.  
Der verdiente Ausgleich gelang dem SC Brühl schließlich in der 88. Minute. Die ganze Mannschaft rannte auf das Spielfeld und jubelte ausgelassen das 1:1. Aber die Freude hielt nur kurz an. Eine Minute nach dem Ausgleich traf der FC Mendrisio zum 2:1 Endstand. Auch der letzte verzweifelte Kampf in der Nachspielzeit half den Brühlern nicht mehr. Sie mussten sich mit einer bitteren Niederlage abfinden.
Damit endete die Schweizermeisterschaft für die A-Junioren des SC Brühl hier in Mendrisio. Trotz der Niederlage zeigten die jungen Brühler eine geschlossene Mannschaftsleistung, die sich sehen lassen kann.

An dieser Stelle noch ein riesiges Dankeschön:

Im Namen der Youth League A Mannschaft bedanken wir uns bei: Christoph Zoller(Vereinspräsident), Ruedi De Toffol(Vorstandsmitlgied SCB), Quoc-Vinh Truong(Vorstandsmitglied SCB), Risto Debeljak(Goalitrainer Junioren A), der 2. Mannschaft von SC Brühl und der Garage Carstyle. Sie alle haben uns die Fahrt nach Mendrisio ermöglicht.


Dankesbericht: Zehn Jahre Engagement an der Seitenlinie

Der SC Brühl möchte einem besonderen Trainer seinen herzlichen Dank aussprechen. Rodoljub Debeljak stand für 10 Jahre an der Seitenlinie der A-Junioren. Er wird die Junioren im Sommer verlassen und eine neue Herausforderung suchen. Mit seinem unermüdlichen Einsatz und einer Leidenschaft holte er stets das Beste aus jedem Spieler heraus. Danke für alles!

Cheftrainer Rodjo zum Spiel:

«Die Mannschaft war motiviert, aber auch ein bisschen nervös. In der 1. Halbzeit waren wir sehr passiv und zurückhaltend und haben das Spiel dem Gegner überlassen. Zur Halbzeitpause haben wir als Trainerteam die 15 Minuten genutzt, um den Spielern die Nervosität weg zu reden und für die 2. Halbzeit heiss zu machen. Die zweite Halbzeit lässt sich auf jeden Fall sehen. Wir waren schneller am Ball, haben uns gute Chancen erarbeitet, haben als Team gekämpft und sind die Extrameter gelaufen. Leider hatten wir im Abschluss nicht das Glück auf unserer Seite und haben mehrere Grosschancen liegengelassen. Ein grosses Lob geht an die Mannshaft, denn sie haben füreinander gekämpft und haben einen starken Zusammenhalt gezeigt. Nun gilt es einen Strich zu ziehen und sich neu zu formieren.
An dieser Stelle bedanke ich mich für die tolle Zeit mit der Mannschaft, bedanke mich bei Oliver, Eric, Brane und Ivo für die Unterstützung, auch ein sehr grosses Dankeschön an den SC Brühl für das Vertrauen, welches ich erhalten habe. Meine Zeit im Juniorenbereich beende ich hier nach Rund 10 Jahren, wo ich 7 Jahre bei Ivo Messmer assistiert habe und dann noch 3 Jahre als Cheftrainer übernehmen durfte.
Meine Zukunft steht noch offen, jedoch werden wir uns sicher weiterhin im PGS über den weg laufen.»