Die Dernière gibt’s gegen YF Juventus

Heris Stefanachi, Alex de Freitas, Christoph Zoller

Es war ein guter Herbst für Brühl, das lässt sich jetzt schon sagen, noch bevor das letzte Spiel gegen YF Juventus gespielt ist. 26 Zähler hat Brühl auf seinem Punktekonto und belegt damit den sechsten Platz in der Promotion League. Das ist mehr als erwartet. «Wir wollen nichts mit den Abstiegsplätzen zu tun haben», hiess die Losung der Vereinsleitung anfangs Saison. 26 Punkte sind aber auch fünf Punkte mehr als letztes Jahr nach Ende der Herbstsaison, und noch fehlt ja das Spiel gegen YF Juventus.

Der SC Young Fellows Juventus, wie der Stadtzürcher Club mit vollem Namen heisst, belegt zurzeit den zweitletzten Platz in der Tabelle. Natürlich steigt Brühl hier als Favorit in den Ring, doch in Stein gemeisselt ist noch gar nichts, zu unberechenbar ist die Promotion League dieser Tage. Eine gewisse Brisanz aus Brühler Sicht erhält das Rencontre im Zürcher Juchhof durch die Tatsache, dass auf Juventus‘ Seite Samel Sabanovic als Mittelstürmer antritt – wenn er denn eingesetzt wird. Saba, wie er in St. Gallen hiess, verliess den SCB vor knapp zwei Monaten, weil er nach eigenen Angaben zuwenig Anerkennung und Einsatzzeit erhielt.

Brühls Trainer Heris Stefanachi gibt sich am Samstag nur mit dem Punktemaximum zufrieden. Jetzt am Ende der Herbstrunde gehe es noch einmal darum, physisch und mental alle Kräfte zu mobilisieren. «Am letzten Samstag gegen die technisch starke U21 des FCZ, die mit vier Spielern der ersten Mannschaft verstärkt war, haben wir gezeigt, dass wir uns durchbeissen können», sagt der Trainer, «doch wirklich zufrieden bin ich erst, wenn wir auch gegen YF noch gewinnen.» Der Ehrgeiz des Trainers lässt einen Punktverlust auch darum nicht zu, weil es gilt, einen Brühler Rekord zu brechen: Seit der SCB in der Promo League spielt, gab es als beste Leistung nach der Herbstrunde 27 Punkte, wir sind jetzt bei 26…». Man rechne.

Brühl spielt am Samstag um 16 Uhr im Zürcher Juchhof gegen YF Juventus.

«Gegen die jungen Zürcher haben wir gezeigt, dass wir uns durchbeissen können», sagt Brühls Trainer.