Gegen Bulle fehlen Brühler

Am Samstag reist der SC Brühl zum FC Bulle. Zu schaffen macht den St. Gallern weniger die Spielstärke der Freiburger, als vielmehr die lange Absenzenliste.

Es war ein Aufatmen am letzten Sonntag, als der SC Brühl das Spiel gegen den FC Paradiso trotz frühzeitigem 0:1-Rückstand noch zu einem 2:1-Sieg umdrehen und den Tessinern drei Punkte abjagen konnte. Immerhin liegt Paradiso – nach dem Spiel – auf dem dritten Platz und damit zwei Plätze vor Brühl.

Allerdings forderte diese Partie gegen Paradiso, das vor allem für seine defensive Mauertechnik bekannt ist, ihren Tribut, und das am Ende einer Englischen Woche. Und so beklagt denn Trainer Denis Sonderegger vor dem kommenden Auswärtsspiel gegen den FC Bulle eine überaus lange Absenzenliste, «mit diversen Leistungsträgern», wie er sagt und zählt auf: «Cavar, Holenstein und Lovakovic sind gelbgesperrt. Neben Neitzke und Stadler ist jetzt auch noch Mittelstürmer Silvio verletzt. Und schliesslich fehlen auch noch Albin (Sadrijaj) und Prokopic.» Diesen zwei reicht es vielleicht noch für einen Teileinsatz. Gut möglich, so der Trainer, dass auch noch Spieler der zweiten Mannschaft aufgeboten werden.

Der FC Bulle, der im Sommer 2022 in die Promotion League aufstieg, belegt zurzeit den 13. Tabellenplatz (von 18), allerdings nur vier Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Auch sind die Greyerzer nach dem Winter nicht optimal aus den Startlöchern gekommen und haben aus drei Spielen erst einen Punkt geholt. Dennoch sollten sie nicht unterschätzt werden, warnt Trainer Sonderegger: «Sie spielen einen ähnlichen Fussball wie wir: schnell, physisch und kampfbetont.»

Auch nicht vergessen ist beim Trainer das Spiel vom letzten Herbst, als Bulle in St. Gallen weilte. Da spielte der SC Brühl 90 Minuten lang auf ein Tor. Bulle schoss ungefähr einmal aufs Tor – und gewann mit 1:0. Das soll sich so nicht wiederholen, das haben sich Trainer und Mannschaft für den Samstag vorgenommen.

Das Spiel FC Bulle gegen den SC Brühl findet am Samstag, 9. März, um 17 Uhr im Stade de Bouleyres in Bulle statt.

«Nöd luggloh gwünnt», das war schon gegen Paradiso am letzten Sonntag die Devise, und so muss es auch diesen Samstag gegen den FC Bulle heissen.