Gegen Kriens die Form bestätigen

Nach drei Siegen in Folge empfängt ein selbstbewusster SC Brühl am Samstag zuhause den SC Kriens. Die Innerschweizer sind in dieser Saison vor allem mit ihren vielen Unentschieden aufgefallen.

In sechs von bisher zehn Spielen hat der SC Kriens unentschieden gespielt und ist damit im hinteren Drittel in der Tabelle der Promo League anzutreffen, nämlich auf dem 14. Rang. Hätte Kriens auch nur jedes zweite dieser sechs Unentschieden gewonnen, so wären die Innerschweizer jetzt im vorderen Drittel der Rangliste. Dort ist der SC Brühl, nämlich auf dem fünften Platz.

Allerdings ist auch der Brühler Höhenflug neueren Datums, hat sich der SCB doch in den letzten drei Spielen vom Tabellenende an die Spitze vorgearbeitet. Dies mit drei Siegen gegen Cham, Delémont und Servette II, und mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 10:3. Gerade beim Toreschiessen ist einiges gelaufen bei Brühl: Neuerdings wird der Ball nicht mehr ins Tor getragen (oder eben nicht), sondern da kommen jetzt auch Schüsse aus dem Mittelfeld, von ausserhalb des Strafraumes, straff und präzis. Und das Toreschiessen wird jetzt auf mehrere Schultern verteilt. Zugleich führt sich Stürmer Sofian Domoraud immer besser ein. Er, der im Sommer vom FC Solothurn kam, spielte in den letzten drei Spielen – wieder – von Beginn weg und dankte das Vertrauen mit insgesamt vier Toren.

Domoraud und auch der SC Brühl steigen am Samstag also bestimmt mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegen den SC Kriens und werden bestrebt sein, dass Kriens nicht sein siebtes Unentschieden in dieser Saison erreicht. Bei diesem Unterfangen werden erstmals in dieser Saison Brühler Spieler eine Gelb-Sperre absitzen müssen, nämlich Silvio und Sanijel Kucani. Daneben fehlt der langzeitverletzte Asllan Demhasaj, und noch offen ist, ob Alban Berisha und Dario Stadler fit sind für die Partie.

Das Spiel SC Brühl gegen den SC Kriens findet am Samstag, 14. Oktober, um 16 Uhr im Paul-Grüninger-Stadion statt.

Er schiesst die Tore und dankt damit das Vertrauen des Trainers: Stürmer Sofian Domoraud, der im Sommer aus Solothurn kam.