23. Mai 2026

Niederlage im letzten Auswärtsspiel

Der SC Brühl beendet seine Auswärtssaison mit einer Niederlage. Im Stade de Bouleyres unterlagen die Kronen dem FC Bulle am Samstag mit 1:3 (1:1). Trotz einer phasenweise guten Vorstellung mussten sich die bereits als Tabellenzweiter feststehenden Brühler den spielstarken Freiburgern geschlagen geben.

Bulle eröffnet das Skore

In einer ausgeglichenen Anfangsphase war es Calvin Heim, der in der 27. Minute erstmals eingreifen musste und mit einer starken Parade die erste grosse Möglichkeit der Hausherren entschärfte. Die Gastgeber blieben in der Folge das aktivere Team und wurden in der 32. Minute belohnt: Rinjala Raherinaivo zog ab und versenkte den Ball präzise im langen Eck zum 1:0 für Bulle.

Die Kronen liessen sich vom Rückschlag nicht beirren. Konsequent kombinierten sich die Brühler nach vorne, blieben hartnäckig in Ballbesitz – und kamen verdient zum Ausgleich. Tunahan Cicek liess in der 43. Minute den Bulle-Schlussmann mit einem platzierten Abschluss ins untere Eck keine Chance: 1:1, mit diesem Resultat ging es in die Kabinen.

Bulle nutzt seine Chancen eiskalt

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine umkämpfte Partie auf Augenhöhe. In der 68. Minute brachte Mathis Giordano die Freiburger erneut in Führung – Calvin Heim war noch am Ball dran, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern. Die Brühler antworteten und kamen in der 75. Minute zur grossen Möglichkeit zum erneuten Ausgleich: Felipe Dorta prüfte den Bulle-Schlussmann, der diesmal Sieger blieb.

Statt des möglichen 2:2 fiel die Vorentscheidung auf der Gegenseite. In der 81. Minute traf Liburn Azemi zum 3:1 und brachte die drei Punkte für die Freiburger endgültig ins Trockene.

Fazit

Ein unglücklicher Auswärtsauftritt zum Ende einer rundum erfolgreichen Reisesaison. Die Kronen zeigten ein engagiertes Spiel, mussten sich aber einem effizienten Gegner geschlagen geben. An der Gesamtbilanz ändert die Niederlage nichts: Der zweite Tabellenrang ist gesichert, die Cupqualifikation seit Wochen in der Tasche – und der Fokus richtet sich nun auf das letzte Heimspiel der Saison, in dem sich die Mannschaft gebührend von ihrem Publikum verabschieden will.