«Ohne SCB würde mir was fehlen»

Mitte Januar erscheint das neue Kronen Journal. Dort finden Sie, neben vielen anderen Artikeln, auch drei Porträts von Menschen, die erklären, was sie mit dem SC Brühl verbindet.
«Mein SC Brühl» heisst die Rubrik. Lesen Sie hier bereits heute, wie Bettina Hohl zum Fan der ersten Mannschaft wurde.

2010 kam Bettina Hohl zum SC Brühl – und ist bis heute geblieben.

Ich meiner Jugendzeit fieberte ich vor allem mit dem grossen Stadtrivalen mit und besuchte oft FCSG-Spiele im Espenmoos. Der SC Brühl spielte damals in meiner Wahrnehmung eine Nebenrolle – eher wie ein kleiner herziger Bruder, der sich auf dem Trainingsplatz abmüht. Das änderte sich, als ich mir am 28. Juli 2010 das Testspiel des FCSG gegen Leverkusen im Paul-Grüninger-Stadion ansah. Der damalige SCB-Sportchef Kurt Scheiwiller machte mir die Vorzüge der «Kronen» schmackhaft und überredete mich, eine Saisonkarte zu kaufen.

Das war der Startschuss für eine rasch wachsende Liebe. Die Stimmung im Stadion und die Qualität auf dem Platz – vielleicht auch die knackigen Jungs – überzeugten mich rasch. Überwältigt war ich von der Herzlichkeit, mit der mich die «Brühler Grossfamilie» aufnahm. Ich fühlte mich sofort willkommen. Dieses Zugehörigkeitsgefühl zeichnet für mich den SCB aus. Ob Trainer, Spieler, Funktionäre, Fans oder die Leiter der Kronen Lounge: Es sind die tollen Menschen, die sich mit viel Herzblut für den Verein einsetzen, die ich am Club so schätze.

Natürlich spielt der Sport für mich als Fan die Hauptrolle. Die Brühler zeigen technisch versierten und attraktiven Fussball auf höchster Amateurstufe, der oft mehr Zuschauerinnen und Zuschauer verdient hätte. Die Promotion League finde ich faszinierend, da sich Teams aus der ganzen Schweiz spannende Duelle liefern. An den SCB-Heimspielen blockiere ich selbst Termine mit Freunden – diese Matches lasse ich mir nicht entgehen. Und auch bei Auswärtspartien bin ich inzwischen ab und zu vor Ort, wenn die Anreise nicht allzu lang ist.

Grosse Freude bereitet mir die dritte Halbzeit: gemeinsam jubeln nach dem Schlusspfiff, hitzige Diskussionen auf der Tribüne oder fachsimpeln in der Lounge nach dem Match. Auch wenn die Meinungen mal auseinandergehen, man trennt sich stets im Guten – und trifft sich beim nächsten Spiel wieder als Freunde. Und hin und wieder feiere ich bekanntlich gerne mit Team und Staff auch mal in die Nacht hinein – bei etwas mehr als nur einem Gläschen Wein.

Auch dank dieser herzlichen Begegnungen hat mein Herz – in der mittlerweile 14. Saison –schon kronenförmige Züge angenommen und ich fühle mich mit dem Club eng verbunden. Familiär, vertraut, sportlich und menschlich top: Ohne SCB würde mir definitiv etwas fehlen.

Bettina Hohl

Die zwei weiteren Porträts folgen hier in den nächsten Tagen.

Und falls Sie das Kronen Journal ab Mitte Januar bei sich im Briefkasten finden wollen, werden Sie Mitglied beim SC Brühl.