Trainer verlässt den SC Brühl

Heris Stefanachi

Heris Stefanachi, der Trainer von Brühls erster Mannschaft, verlässt den Club Ende Saison. Er wechselt in die Nachwuchsabteilung eines Spitzenclubs.
«Das ist ein Karrieresprung für unseren Trainer», sagt Brühl-Präsident Christoph Zoller, «seine Zusage beim neuen Club können wir verstehen, auch wenn wir den Abgang bedauern». Brühl habe zweieinhalb gute Jahre mit dem 40-jährigen Thurgauer gehabt, fügt Zoller an.

Darko Anic, Heris Stefanachi
Heris Stefanachi (rechts) gilt als guter Ausbildner; hier mit Darko Anic, den er aus Bazenheid mitbrachte.

Stefanachi war im Herbst 2018 zu Brühl gekommen. Die Mannschaft kämpfte damals gegen den Abstieg. Stefanachi seinerseits war als Trainer von Bazenheid aufgefallen. Er galt als guter Ausbildner, der gerne und erfolgreich mit dem eigenen Nachwuchs arbeitete, und er war ein Jahr zuvor mit Bazenheid in die 2. Liga interregional aufgestiegen.

Auch Brühls sportlicher Leiter, Roger Jäger, bedauert den Abgang des Mannes, den er selber zum Club geholt hatte. «Die jetzige Mannschaft ist auf Heris abgestimmt mit vielen Jungen, vielen Eigenen und mit Spielern aus der Region», sagt Jäger. Es gelte nun einen neuen Trainer zu finden, der ein vergleichbares Profil als Ausbildner habe.

Noch ist die Zusammenarbeit zwischen Brühl und Stefanachi nicht beendet. Am Samstag spielt Brühl in Cham das letzte Meisterschaftsspiel und kann es dort – rein rechnerisch – noch auf den vierten Platz der Promo League schaffen.In der kommenden Woche muss Brühl in der Cup-Vorrunde antreten – wer dann der Gegner ist, wird sich aber erst nach Abschluss der Meisterschaft am Samstag weisen.

Die Vereinsleitung des SC Brühl bedankt sich bei Heris Stefanachi für zweieinhalb tolle Jahre und wünscht ihm guten Erfolg in seiner weiteren Trainerkariere.

Auch neben dem Fussballplatz bereicherte Heris Stefanachi den SC Brühl. Wie hier, als er im Lockdown die Brühler Spieler zur Karaoke-Challenge herausforderte.