Brühl muss zum unbequemen FC Bavois

Kenzo Schällibaum

Bavois hat keine tausend Einwohner, aber einen Fussballclub, der seit drei Jahren in der Promotion League spielt, also in der dritthöchsten Liga, und das mit gutem Erfolg.

Am Samstag trifft der SC Brühl auf den FC Bavois und zwar nach einer vierstündigen Reise ins Waadtländer Mittelland. «Diesen Club dürfen wir nicht unterschätzen», sagt Roger Jäger, der sportliche Leiter von Brühl, «die Waadtländer sind robust, zweikampfstark und sie haben den einen oder anderen Spieler in ihren Reihen, der schon ganz oben gespielt hat.» Zu diesen gehört etwa Mittelstürmer Andelko Savic, der bei Xamax oder Sampdoria-Genau unter Vertrag war, und dann bis zu diesem Sommer bei Wil. Ebenfalls eine Wiler Vergangenheit hat Innenverteidiger Arnaud Bühler, davor war er unter anderem auch schon sieben Jahre bei Sion.

Mit solch wohlklingenden Namen kann Brühl nicht auftrumpfen, hat aber immerhin ein breites Kader mit 26 Spielern. Das kann der Club jetzt brauchen, denn die Absenzenliste ist lang, umfasst mehr als ein halbes Dutzend Spieler. Neu ins Lazarett gewechselt hat Youngster Dennis Vanin, der sich am letzten Samstag gegen Münsingen Blessuren an der Schulter holte, ebenfalls fehlen wird Tormaschine Nico Abegglen, und auch Verteidiger Loris Pellegatta ist bis auf weiteres verletzt.

Eine Prognose für das Spiel in Bavois wäre reines Kaffesatzlesen. Bavois liegt mit neun Punkten aus den ersten sechs Spielen im Mittelfeld der Tabelle, Brühl hat bereits elf Punkte und liegt auf dem dritten Platz.

Das Spiel FC Bavois gegen SC Brühl findet am Samstag um 16 Uhr auf dem Gemeindesportplatz in Bavois statt.

So einfach und berechenbar wie Münsingen am letzten Samstag werden die Waadtländer aus Bavois bestimmt nicht werden.